Kräuter-Öl Mischung
Würzöl
Würzöle sind zumeist Kombinationen aus Pflanzenölen und verschiedenen Kräutern und Gewürzen. Kräuter- und Gewürzöle können je nach Geschmack aus den heimischen Gartenkräutern gewonnen werden. Man kann für die Öle zum Beispiel Fenchel, Basilikum oder Petersilie verwenden. Je nach Länder- und Regionaltraditionen, kann man zum Beispiel auch Gewürzöl mit Thymian, Lorbeer oder Rosmarin kreieren. Bei den asiatischen Gewürzölen wird vor allem Soja verwendet. Die Verbindung von Speiseölen und Kräutern ist ideal für die Lagerung. Man sollte darauf achten, dass die Kräuter frisch und trocken sind, sonst kann es passieren, dass das Würzöl verdorben ist. Am besten gibt man die Kräuter, wie Salbei oder Rosmarin, in eine gereinigte und sterile Flasche und verschließt die luftdicht. Ältere Kräuter, die zum Beispiel schon länger gelagert wurden, eignen sich wenig für die Gewürz- und Kräuteröle. Als Grundöl eigenen sich viele handelsübliche Öle, wie Sonnenblumenöl, das relativ geschmacksneutral ist und das Aroma der Gewürze und Kräuter richtig zur Geltung bringt. Um den Geschmack zu verstärken, kann man auch verschiedene Gewürze, wie Pfeffer oder Zimt zugeben. Je nach Kombination ist das Gewürzöl nach rund zwei Wochen aromatisiert und kann dann gefiltert werden. Nach dem Vorgang kann man die Flasche im Kühlschrank lagern oder einen geeigneten dunklen, kühlen und trockenen Platz suchen. Zu den beliebten Würzölen gehören zum Beispiel Olivenöl, das mit Lorbeerblättern und Knoblauch aromatisiert wird. Scharfe Würzöle können zum Beispiel mit Chilischoten und scharfer Paprika eingemacht werden. Das mediterrane Würzöl eignet sich hervorragend für viele italienische Gerichte, wie Pizza oder Fisch- und Fleischgerichte. Zunehmend werden für Würz-und Kräuteröle auch mit Bio-Produkten gekocht. Man kann hier Gewürze und Kräuter aus der Region verarbeiten, die ein natürliches und eigenständiges Aroma haben. Bio-Olivenöl eignet sich hervorragend als Hauptöl für die Gewürzmischungen.