Einfach zu machen und einfach erfrischend. Fruchtig-süß
Milch
Milch ist eines der zentralen Nahrungsmittel, das je nach Tierart wichtige Bestandteile für eine gesunde Ernährung beisteuert. In Europa wird der Begriff Milch nur für Kuhmilch verwendet. Andere Milchprodukte müssen den Beinamen der Tiergattung tragen. So gibt es zum Beispiel Schafmilch oder Ziegenmilch. Je nach Säugetier und Milchqualität, weisen die Produkte unterschiedliche Anteile an Kohlenhydraten, Eiweiß, Spurenelementen oder Milchfett, aus. Kuhmilch hat einen durchschnittlich hohen Anteil an Kohlenhydraten oder Eiweißen. Einen besonders hohen Anteil an Kohlenhydraten hat die menschliche Muttermilch. Es gibt unterschiedliche Sorten von Milch, die je nach Produktionsverfahren und dem Fettgehalt kategorisiert sind. Rohmilchprodukte dürfen nur beim Erzeuger gekauft werden. Wärmebehandelte Milchsorten sind zum Beispiel Vollmilch, Landmilch oder Trinkmilch. Den geringsten Anteil von Fett hat die Magermilch, die nur einen Fettgehalt von 0,3 Prozent aufweisen darf. Alle üblichen Milchprodukte werden durch Erhitzen haltbarer gemacht. Bei der H-Milch zum Beispiel, wird die Milch ein paar Sekunden auf eine Temperatur von rund 135 Grad erhitzt. Die Milch kann dann bis zu drei Monaten aufbewahrt werden. Bei der Sterilmilch kann durch die lange Hitzeperiode eine Konservierung von bis zu sechs Monaten erreicht werden. Ist die Milch geöffnet worden, müssen alle Produkte im Kühlschrank gelagert werden. Durch die unterschiedlichen Herstellungsverfahren wird auch die Qualität der Milch, in Bezug auf die Nährwerte, beeinflusst. Da Milch Calcium enthält ist sie besonders wichtig, vor allem für Menschen in der Wachstumsphase. Heute ist die wissenschaftliche Meinung gängig, das Milch in der Abwägung aller Vor- und Nachteile, eher als gesundheitsfördernd zu sehen ist. Viele Menschen vertragen aber Milchprodukte nicht gut und leiden zum Beispiel unter einer Milchzuckerunverträglichkeit – der Laktoseintoleranz. Milchprodukte unterliegen auch besonderen Vorschriften durch das europäische und nationale Lebensmittelgesetz, das vor allem auf Grund des Infektionsrisikos, wie Salmonellose , wichtig ist. In Europa herrschen mit die strengsten Auflagen in diesen Lebensmittelbereich. Da viele Milchprodukte auch einen hohen Cholesterienwert haben, sollte man Milch in einem normalen Rahmen konsumieren. Zu den führenden Länder, bei der weltweiten Kuhmilchproduktion, gehört Deutschland. Deutschland ist die Nummer vier, nach den USA, Indien und Rußland. Der europäische Raum ist der größte Weltmarkt für Milchprodukte. Europa hat aber auch eine permanente Überproduktion an Milchprodukten, die dazu führt, das Milch noch recht günstig im Markt gehandelt wird. Viele Länder, wie die Schweiz, subventionieren ihre Milchwirtschaft.