Frühling

Nach den langen Wintermonaten erblühen die Natur und der Mensch wieder im Frühjahr. Das Frühjahr ist für viele Menschen auch mit veränderten Essgewohnheiten verbunden. Oft kommen leichtere Frühjahrsgerichte in die deutschen Küchen. Es gibt zahlreiche Produkte aus dem inländischen Anbau, die sich im Frühjahr für eine gesunde Ernährung eignen. Im März kommen vor allem: Grüner Salat, Rote Beete, Rhabarber oder Spinat aus der Region in den Lebensmittelhandel. Im April sind es einheimische Frischeprodukte wie: Möhren, Spargel oder Zwiebeln, die gerne für die Frühjahrsgerichte verwendet werden. Im Mai sind es Erbsen, Tomaten, Radieschen oder Broccoli, die geerntet werden. Wichtig ist für die Fitness ist auch viel Bewegung oder Sport. Viele Menschen möchten im Frühjahr überflüssige Pfunde, die sich über die Wintermonate angesammelt haben, wieder loswerden. Eine gesunde und leichte Küche mit viel Bewegung ist die einfachste Art den Körper wieder in Schuss zu bringen. Magazinbeiträge zum Thema Frühjahr finden Sie in dieser Rubrik.

Steckbrief: Spitzkohl

Spitzkohl ist eine Abart des Weißkohls. Er hat blaugrüne, lockere Köpfe und eine spitz zulaufende Form. Trotz seines deftigen Äußeren hat er besonders zarte Blätter, ist aber teurer als Weißkohl. Spitzkohl ist viel zarter als jede andere Kohlart und schmeckt auch nicht kohlig.

Spitzkohl ist reich an verdauungsfördernden Ballastoffen. Er ist etwas bekömmlicher als andere Kohlarten und enthält ähnlich bedeutsame Mengen an Vitamin C und Kalium wie Weißkohl.


Steckbrief: Spinat

Vom Frühjahr bis Herbst gibt es die zarten, feinen, im Winter die groben Spinatblätter. Man unterscheidet Blattspinat und Wurzelspinat. Blattspinat hat einzelne lose Blätter. Bei Wurzelspinat werden die ganzen Pflanzen direkt über dem Wurzelhals abgeschnitten. Gute Qualitäten haben frische, dunkelgrüne Blätter.

Spinat wird hinsichtlich seines Eisengehaltes häufig überschätzt. Er enthält dagegen beträchtliche Mengen an Kalium und viel Vitamin C, E, B2, Folsäure und Provitamin A. Wegen seines Nitratgehaltes sollte er Säuglingen nicht vor dem 5 Lebensmonat gegeben werden.


Steckbrief: Spargel

Stangenspargel sind die mit feinen, schuppenförmigen Schutzblättern bedeckten Sprossen einer Staude, die sich jedes Jahr aufs neue aus dem Wurzelstock bilden. Die Farbe des Spargels sagt nichts über die Sorte, doch alles über die Art des Anbaus. Weißer Spargel wird in aufgeworfenen Erddämmen, vor der Sonne geschützt, kultiviert. Grünspargel wächst auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.


Steckbrief: Rübstiel

Rübstiel (Stielmus oder Stengelmus) ist kein Wurzel-, sondern ein ausgesprochenes Blatt- oder Blatt-Kohlgemüse. Rübstiel sind die jungen Blätter der Weißen Rübe. Sie wird so dicht ausgesät, dass sie lange Blattstiele bildet. Die Rüben bleiben dabei klein.

Über die Inhaltstoffe von Rübstiel liegen nur wenige Angaben vor, doch ist anzunehmen, dass er als Kohlgemüse einen gewissen Anteil Senföle enthält und wie Chinakohl einzustufen ist. Besonders wertvoll ist der Gehalt an Mineralstoffen. An Vitaminen sind besonders nennenswert A und C.


Steckbrief: Rhabarber

Rhabarber ist eine großblättrige Staude mit dickfleischigen Stielen, die zur Familie der Knöterichgewächse gehört und somit für uns als Gemüse gilt. Beim Rhabarber unterscheidet man drei Sorten, die sich in der Farbe der Stiele und des Fleisches und in ihrem Geschmack unterscheiden: grünstielig-grünfleischig (ist am sauersten), rotstieliggrünfleischig (ist weniger sauer), rotstielig-rotfleischig (schmeckt schon fast himbeerartig).


Steckbrief: Rettich

Der Rettich (Radi oder Bierrettich) zählt zu den Wurzelgemüsen und ist die verdickte Wurzel. Rettich wird mit weißer, leicht rosafarbener, violetter und schwarzer Außenhaut angeboten. Das Fruchtfleisch der Knolle ist immer weiß.

Die im Rettich reichlich vorhandenen Senföle regen sowohl Galle als auch Nieren zu erhöhter Tätigkeit an und wirken schleim- und krampflösend auf die Atemorgane. Außerdem enthält Rettich viel entwässerndes Kalium, Folsäure und Vitamin C.


Steckbrief: Kohlrabi

Kohlrabi (Oberkohlrabi oder Oberrübe) sind eine besondere Kohlart in Form einer Sprossenknolle und nichts anderes als eine fleischige Stängelverdickung. Man unterscheidet zwei Sorten mit weißer bis hellgrüner und mit blauer Schale. Die Kohlrabiknolle kann je nach Sorte einen Durchmesser von 20 cm erreichen. Kohlrabi wird wegen seines charakteristischen süßlichen und wenig kohlartigen Geschmacks geschätzt.


Steckbrief: Erdbeere

Je nach Sorte sind Erdbeeren unterschiedlich in Geschmack, Form und Farbe. Von spitzkegelförmig bis stumpfkegelförmig, oval, breitrund, rundlich, keil-, herz, ei- und nierenförmig. Die Fruchtfarbe kann recht unterschiedlich sein, von blass-hellrot bis hin zum leuchtendem Dunkelrot. Durch die große Anzahl der Sorten und den raschen Sortenwechsel werden Erdbeeren nur selten nach Sorten gehandelt oder vom Kunden verlangt.