Getreide

Getreide als Grundnahrungsmittel sind seit Tausenden von Jahren bekannt. Der Ursprung des Getreideanbaus ist nicht genau zu bestimmen. Jede Kultur weltweit hatte ihre eigenen Getreideanbaumethoden mit bestimmten Getreidesorten. Zu den wichtigsten Getreidesorten gehören unter anderem: Weizen, Reis, Mais, Gerste, Roggen, Hirse oder Hafer. Man kann das Getreide unterscheiden zwischen Wintergetreide und Sommergetreide. Der Getreideanbau war von jeher für die Versorgung der Bevölkerung von besonderem Stellenwert. Da der Getreideanbau auf Monokulturen basiert, war eine Missernte teilweise von katastrophaler Bedeutung für die Bevölkerung. Weizen, Reis und Mais sind heute die Getreidearten, die am meisten Angebaut und konsumiert werden. Die größten Getreideanbauländer sind heute China, die USA und Indien. Getreide wird heute in großen Silos gelagert, die einer permanenten Produktionsüberwachung bedürfen. Getreide können in unterschiedlicher Weise verunreinigt und geschädigt werden, so dass strenge Richtlinien bei der Lagerung, Transport und dem Handel gelten.

Weizen ist auf Grund seiner besonderen Backeigenschaften in Europa besonders beliebt. Zunehmend hat sich auch die asiatische Küche mit dem Grundnahrungsmittel Reis im Lebensmittelmarkt etabliert. Mais ist traditionell das Grundnahrungsmittel in Mittel- und Südamerika und bietet die Grundlage für zahlreiche populäre lateinamerikanische Gerichte. In großen Teilen Afrikas ist die Hirse das bedeutendste Nahrungsmittel und bildet die Grundlage für die Ernährung vieler Millionen armer Menschen. Weichweizen wird in Deutschland zur Herstellung von Brot, Mehl und Backwaren verwendet. Hartweizenprodukte finden auf Grund ihres höheren Eiweißgehaltes besonders bei Teigwaren Verwendung. Roggen ist in Europa besonders als Brotgetreideart beliebt und steht als Synonym einer gesunden und ballaststoffreichen Ernährung. Informationen zum Thema Getreide, Gerichte und Rezepte finden Sie in dieser Rubrik.

Korn, Mehl und Brot richtig lagern

So haben wir es von unseren Müttern gelernt: Brot gehört nicht in den Kühlschrank, denn dort wird es schneller altbacken. Aber inzwischen haben sich unsere Haushalte verändert. In vielen Wohnungen steht ein Vorratsraum mit optimalen Bedingungen nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen greifen wir auf gut verschließbare Brotkästen oder Brottöpfe aus Keramik zurück. So gelagert sind Weizenbrote auch nach 3 Tagen und Roggenvollkornbrote nach 10 Tagen noch ein Genuss. Bei feuchtwarmer Witterung aber ist das Brot – luftdicht verpackt - im Kühlschrank bestens aufgehoben.


Mehl-Typen und Typen-Bezeichnungen

In unseren modernen Mühlen laufen unter strengen Qualitätskontrollen viele komplizierte Arbeitsschritte ab. Schließlich wollen wir ganz unterschiedliche Mehle, Schrote usw., aus denen wir die enorme Vielfalt an Getreideprodukten herstellen. Dazu wird das ganze Korn vermahlen oder es werden vor dem Mahlen mal mehr, mal weniger Bestandteile entfernt. Über den Daumen gesagt: Je weißer ein Mehl ist, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe wurden ihm entzogen.


Schönheits-Tipps aus der Mehlkiste

Leuchtendes Haar weht im Wind, eine makellose Haut strahlt in der Sonne, gepflegte Hände halten das Sektglas. Die Werbung redet es uns ein, dass nur wer schön ist, auch Erfolg hat. Nun lässt sich gut darüber streiten, was Schönheit ist, aber eines ist klar: glänzendes Haar, eine ausgeglichene Haut und schöne Fingernägel wirken anziehend.


Getreide - Gesund – na und?

"Körnerfresser" und "Müsligurus" werden sie abfällig genannt. Weißes Mehl lehnen sie ab und lassen nur Produkte aus dem vollen Kern gelten. Sicher ist, ein Zuviel an Weißmehl tut uns nicht gut. Deshalb müssen wir aber auf die geliebten Weißmehlbrötchen und die hellen Nudeln ganz bestimmt nicht verzichten. Doch mal ehrlich – was wäre ein Brotkorb ohne herzhaft deftiges Schwarzbrot? Und wer ganz vorurteilsfrei an einen Auflauf aus ganzen Getreidekörnern herangeht, wird sich wundern, wie gut "gesund" schmecken kann.


Getreide und Getreideprodukte

Die Werbung nennt sie "Cerealien" und meint damit nichts anderes als Getreide und seine Produkte. Also nichts Neues? Nein - neu sicher nicht, aber noch lange nicht abgedroschen!

Zugegeben – wohl kaum ein Nahrungsmittel hat eine solch lange und bedeutende Geschichte wie unser Getreide. Aber es gibt auch kein Nahrungsmittel, das immer wieder auf so köstliche Weise neu entdeckt wird.


Getreidearten unserer Region

In den Regalen der Supermärkte finden wir Getreidearten aus aller Welt, wie Reis aus Asien oder Hirse aus Afrika. In unserer Region werden vor allem Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel und Mais angebaut.

Weizen