Beilagen

Unter Beilagen versteht man warme oder kalte Lebensmittel, die zu Hauptgerichten, meistens Fleisch- oder Fischgerichte, serviert werden. Meistens steht die gesonderte und ergänzende Versorgung mit Nährstoffen im Mittelpunkt der Beilagen. Gemüsebeilagen und Salate gehören zum Bailagenstandart in der europäischen Küche. Bei vielen Beilagen spricht man von so genannten Sättigungsbeilagen. Bei den klassischen Beilagen sollten vor allem Säthingselemente wie Fisch, Fleisch oder Geflügel nicht eingefügt werden, um zu verhindern, dass die Beilagen nicht das Hauptgericht überlagern. Vor allem leichte Salate eignen sich für Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichte. Auch in zahlreichen anderen internationalen Küchen werden Beilagen gerne ergänzend eingesetzt, so zum Beispiel bei italienischen Teigwarengerichten. Interessante Beilagenrezepte und Anregungen finden Sie in dieser Kategorie.

Gemüse

Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. In der Regel wird Gemüse, im Gegensatz zum Obst, gekocht und besteht aus unterschiedlichen Pflanzenteilen. Zu den essbaren Gemüse gehören unter anderem: Salate, Zwiebeln, Kohl, Gurken, Hülsenfrüchte, Kräuter, Blattgemüse oder Wurzelgemüse. Man unterscheidet Gemüsearten nach dem Anbau in Feldgemüse und gärtnerischen Gemüse. Zu den Feldgemüsen gehören u.a. Salate, Spargel, Zwiebeln, Karotten oder Gurken. Gemüse wirkt vor allem bei Männern bestimmten Krebserkrankungen, wie Speiseröhren- oder Kehlkopfkrebs vor.

Getreide

Getreide stellen Grundnahrungsmittel dar, die in Europa auch klassischerweise als Beilagen verwendet werden. Vor allem bei Hauptgerichten, die mit Fleisch zubereitet werden, sind Getreide und Kartoffeln als Beilagen üblich. Getreidesorten, die als Grundnahrungsmittel dienen, sind unter anderem: Weizen, Roggen, Reis, Mais oder Hirse. Die Getreidesorten kann man unterscheiden in Winter- und Sommergetreide. Sommergetreide werden nach einem halben Jahr geerntet. Sommergetreide, die vor allem auch als Nahrungsmittel in den Handel kommen, sind zum Beispiel Hafer oder Mais.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte oder Hülsenfrüchtler sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Besonders der hohe Eiweißgehalt trägt zu einer gesunden Ernährung bei. Besonders beliebt sind Hülsenfrüchte bei Vegetarier, die kein Fleisch verzehren und so eine alternative Eiweißernährungsquelle brauchen. Hülsenfrüchte sind aber auch wichtiger Kohlenhydratlieferant. Zu den beliebtesten Hülsenfrüchtlern gehören unter anderem Erbsen, Linsen und Bohnen. Erbsen stammen ursprünglich aus Kleinasien. Auch im antiken Griechenland wurden schon Erbsen kultiviert.

Kartoffeln

Die Kartoffel ist ein zentrales Ernährungselement für eine gesunde und hochwertige Ernährung. Weltweit gibt es geschätzte 5000 verschiedene Kartoffelsorten. Die spanischen Eroberer brachten die Kartoffel von Lateinamerika mit in die neue Welt. In Deutschland wurde Mitte des 17ten Jahrhunderts die Kartoffel erstmals im fränkischen Hohenzollern angebaut. Der „Alte Fritz“, Friedrich der Große war es, der im großen Stil für den Anbau der Kartoffel sorgte und so die Kartoffel als Hauptnahrungsmittel in Deutschland populär machte.

Mais

Mais kommt ursprünglich aus Mexiko und gehört zu der Familie der Süßgräser. In der Karibik entdeckte Christoph Kolumbus den Mais und brachte ihn nach Europa. Mais gehört noch in vielen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln der Bevölkerung. Mais wird je nach Entwicklungsstand der Länder als Grundnahrungsmittel für Menschen oder für die Tierhaltung eingesetzt. Mais liegt noch vor Weizen und Reis in der Nutzung. Die USA, China und Brasilien sind heute die größten Maisproduzenten der Welt, gefolgt von Ursprungsland Mexiko.

Reis

Reis ist neben Mais und Weizen die wichtigste Nutzpflanze der Welt. Reis zählt zu den Getreidearten und die mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung als Nahrungsmittel. Vor allem in den asiatischen Ländern spielt der Reis als Grundnahrungsmittel eine zentrale Rolle. Man schätzt, dass es über 8000 unterschiedliche Reissorten gibt, die zumeist subtropisches Klima benötigen. Reis gedeiht hervorragend unter Wärme und Feuchtigkeit. Es gibt unterschiedliche Theorien über das Ursprungsgebiet des Reises. China gilt als eines der Ursprungsländer des systematischen Anbaus.

Salat

Salate in den unterschiedlichsten Variationen waren je nach Klima und Kultur in vielen Ländern seit jeher beliebt. In der heutigen westlichen Kultur, die durch mediale Schönheitsideale und Leistungsanweisungen geprägt ist, kommt der leichten, kalorienarmen und gesunden Ernährung eine besondere Rolle zu. Salate haben in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance erlebt. Fast in allen Esskulturen werden heute Salate als Vor- oder Nebenspeisen in das Menü integriert. Gemüsesalate waren vor allem in den Niederlanden oder Italien beliebt.

Teigwaren

Teigwaren wurden in den letzten Jahrzehnten immer beliebter und ersetzen immer mehr Fleisch- und Fischgerichte als Hauptgang. Unter Teigwaren versteht man die auf Mehl aufbauenden und gekochten Teigrezepte. Vor allem die italienischen Gerichte sind hierzulande sehr beliebt. Italienische Nudelgerichte gehören heute zur häuslichen Esskultur. Bekannte deutsche Nudeln sind die Spätzle als alemannisch-schwäbisches Kulturgut. Ebenfalls aus diesem Kulturkreis kommen die Maultaschen, die sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit verfreuen.

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