Herzhaft und leicht süß
Aufläufe
Aufläufe als süße oder salzige Desserts gibt es in vielen internationalen Kochkulturen. Vor allem in der französischen Küche ist das Gratin fester Bestandteil in der Esskultur. Die frankophile Küche hat auch im Westen der Republik eine lange Kochkultur. Unter Satinieren versteht man, dass starke Überhitzen von Gerichten, vor allem auch von salzigen Gerichten, mit Ei, Käse oder Sahne. Die Oberfläche der Süßspeisen als Desserts werden oft bagatellisiert. Tarte als Dessert gibt es vor allem als Ostgerichte. So gibt es Tartegerichte mit Äpfel, Pfirsichen oder Zwetschgen. In Frankreich ist auch die Zitronentarte oder „Tarte au chocolat“ sowie die „Tarte Tatin“ sehr beliebt. Zur Erdbeerenzeit kann man auch auch eine Erdbeertarte backen. Als Dessertauflauf bekannt ist auch das Soufflé. Besonders beliebt sind süße Obst- und Früchtesouflés, zum Beispiel mit Kirschen. Soufflés und Gratins sind vor allem auch in der österreichischen Esskultur verwurzelt. So gibt es zum Beispiel, die typische Salzburger Spezialität „Salzburger Nockerln“. Typisch ist die helle Creme, die aus Eiweiß und Zucker besteht. Eine österreichische Mehlspeise, die vor allem im Süden Deutschlands sehr populär ist, ist der sogenannte „Scheiterhaufen“. Semmeln mit Eiern und Milch werden zusammen eingeweicht und die Oberschicht mit Zucker, Zimt und Äpfeln bestrichen. Eine weitere Schicht der Semmelmasse wird aufgetragen und dann im Backofen erhitzt. Typisch ist auch der aufgetragene Puderzucker. Soufflés als Desserts bedürfen besonderer Erfahrung bei der Zubereitung. Vor allem muss man immer darauf achten, dass das Soufflé nicht zusammenfällt und auch der Geschmack stimmt. Zu den gutbürgerlichen deutschen Auflaufdesserts gehören zum Beispiel: der Rhabarberauflauf, der süße Quarkauflauf oder verschiedene Puddingdesserts.