Rezept für Knusperhäufchen
Pralinen
Als Namensgeber und Erfinder der Pralinen gilt der deutsche Koch des Herzogs Choiseu de Plessis-Praslin, der unter Ludwig XIV, dem Sonnengott, diente. Er kreierte das so genannte „Reichstagskonfekt“ und benannte es zu Ehren seines Herren. Praline wird auch Praliné genannt. Pralinen werden als solche gehandelt, wenn sie einen Schokoladenanteil von mindestens 25 Prozent haben und mundgerecht in der Form sind. Man unterscheidet zwischen Überzugspralinen, Hohlkörperpralinen oder Schichtpralinen. Es gibt unterschiedliche Formen mit Schokoladenüberzügen (Überzugspraline) oder gefüllte Pralinen. Die gefüllten Pralinen können flüssig oder weich verarbeitet sein.
Je nach Herstellung müssen Pralinen nach einer bestimmten Zeit verzehrt werden. Pralinen verkörperten in der Vergangenheit oft das süße Leben ohne Krieg und Leid und sind bis heute noch Sinnbild für Genuss, Sinnlichkeit und Lebensart. Einer der bekanntesten Pralinenart ist die Mozartkugel, die nach Wolfgang Amadeus Mozart benannt wurde und vom Salzburger Konditor Paul Fürst kreiert wurde. Unter Trüffel-Pralinen versteht man kugelförmige Pralinen, die mit einer speziellen Canache-Füllung hergestellt werden. Den Namen verdankt die Trüffel-Praline dem Trüffelpilz. Interessante Pralinenrezepte und Anregungen finden Sie in dieser Kategorie.