Leicht und doch nicht nach Standard
Terrinen
Der Begriff Terrine bezeichnet Gerichte, die im Gegensatz zu Pasteten, zumeist mit einem Teigrand zubereitet werden. Die Schüsseln der Terrine wurden in der früheren Zeit vor allem aus Hartporzellan gefertigt. Später verwendet man vor allem Silber bei den Terrinenschüsseln. Der Ursprung der Terrinen liegt in Frankreich und wurde schriftlich bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Pasteten gehörten früher zur beliebten Mahlzeit der gehobenen Gesellschaft. In Frankreich hatte der Beruf des Pastetenbäckers einen besonders guten Ruf. So sind vor allem in Frankreich immer mehr Variationen von Pasteten und Terrinen entstanden. Pasteten haben aber auch in Österreich eine lange Tradition. Es gibt hier viele traditionelle Pastetenrezepte, die vor allem auch Süden Deutschlands beliebt sind. Terrinen und Pasteten kann man als salzige Speisen oder als Süßspeisen kreieren. Terrinen werden vor allem in Frankreich, als auch Abschluss eines mehrgängigen Menüs, serviert. Der grundsätzliche Unterschied zwischen Terrinen und Pasteten ist, das Terrinengerichte immer ohne ganz umschließende Teighüllen serviert werden. Terrinen sollen vor allem auch schön und animierend sein. Man kann die Terrinen zum Beispiel mit einem Speckeinlage umranden. Viele der Terrinenrezepte sind auch für Vegetarier gedacht, so kann man zum Beispiel Terrinen mit Gemüseeinlagen- oder mantel kochen. Terrinengerichte sind heute auch sehr auf die modernen Ernährungsgewohnheiten ausgerichtet und sollten gesund und leicht sein. In Frankreich mag man die Terrinen aber eher herzhafter. Hier werden die Terrinen oder Pasteten als Dessert auch salzig-herzhaft serviert. Terrinen sind auch deshalb beliebt, da man sie zum Beispiel am Vortag zubereiten kann, dann kühl lagert und wieder erhitzt servieren kann. Terrinen sollten gleichmäßig im Wasserbad gekocht werden und dürfen nicht mit zu hohen Temperaturen versehen werden. Gerade bei der Zubereitung der Pasteten sollte man etwas Erfahrung mitbringen. Terrinen können auch kalt serviert werden und liegen vor allem in den Sommermonaten im Trend. Es gibt zahlreiche Rezepte sowohl für herzhafte Terrinen als auch für Süßspeisen. Man kann die süßen Terrinen zum Beispiel mit Früchten oder Schokolade anrichten und einen süßen Mantel, zum Beispiel mit Biskuit, versehen. Beliebt sind auch Terrinen, die mit etwas Likör versehen sind. Es gibt zum Beispiel einige süße Rezepte, die nach italienischer Art zubereitet werden. Viele der Gerichte lässt man zehn bis fünfzehn Minuten erhitzen und lagert sie dann meistens über ein paar Stunden im Kühlschrank. Die Terrinen kann man auch in kleinere Scheiben schneiden und verziert servieren.