Brot nach französischer Art
Brot und Brötchen
Mit dem Anbau von Getreide begann die Ernährungsgeschichte von Brot als Grundnahrungsmittel vor rund 10.000 Jahren. Brot als Massennahrungsmittel war vor allem bei den Ägyptern beliebt. Hier gab es schon vor tausenden von Jahren Bäckereien. Verschiedene Brotsorten und Herstellungsverfahren wurden von den Ägyptern bis nach Rom überliefert. Für die normalen Menschen war nur das dunkle Brot erschwinglich, während weißes Brot als privilegiertes Nahrungsmittel der Oberschicht galt. Brot wurde seit der Zeit des römischen Imperiums zunehmend auch als Notnahrung verwendet. Brot hatte in allen Zeiten auch einen symbolischen Charakter, der religiös und gesellschaftlich Leben und Tod beschrieb.
In Europa gibt es Brot regional und kulturell in verschiedenster Form. In Frankreich ist das Weißbrot (Baguette) traditionell am stärken vertreten, während in Deutschland das Mischbrot am meisten gegessen wird. Deutschland ist eines der Länder mit der meisten Auswahl an Brotsorten und Brötchen. Man schätzt, dass bis zu 800 verschiedene Brotsorten täglich gekauft werden. Begehrte Brotsorten sind Mischbrot, Vollkornbrot, Schwarzbrot oder Bauerbrot. In den letzten Jahrzehnten wurden Brötchen zunehmend beliebter, auch wenn es heute keine gesetzlichen Vorgaben mehr über das Gewicht gibt. Wasserweck, Mohnbrötchen, Laugenbrötchen und Tafelbrötchen sind die Brötchenfavoriten der Deutschen. Rezepte und Backanregungen zu Brotvariationen und Brötchen finden Sie in dieser Kategorie.