Afrika

Im Gegensatz zu Europa, wo Essen und Trinken, auf Grund des Wohlstandes immer mehr zur verschwenderischen Mode wurde, ist die Ernährung in vielen Teilen Afrikas nicht gesichert. Auf Grund der sehr unterschiedlichen geografischen und klimatischen Bedingungen kann man die verschiedenen Kulturen nur sehr unscharf abbilden. Auch haben religiöse und imperialistische Einflüsse sich nachhaltig auf alte Stammessitten bei der Jagd, Anbau und Nutztierhaltung ausgewirkt. Grundsätzlich kann man eine Kategorisierung in Nord-, West-, Ost- und Südafrikanischer Küche vornehmen.

Je nach Region ist die Nordafrikanische Küche geprägt von Mittelmeer und seinem Fisch- und Meeresfrüchtereichtum. Typisch für die arabische Küche sind Gerichte die stark Gewürz sind. Die Westafrikanische Küche oder Äthiopische Küche ist geprägt von Injera einer Fladenbrotvariation, das die Grundlage der Ernährung in einer ganzen Region darstellt. Die Schwarzafrikanische Küche, die in ganzen Teilen von Ost- und Zentralafrika vorherrschend ist, besteht überwiegend aus Wurzeln und anderen verfügbaren Pflanzenkörnern, die zu einem Brei vermengt werden. Je nach Verfügbarkeit können Früchte oder Obst die Nahrung ergänzen. Mais ist in vielen Gebieten Afrikas das zentrale Nahrungsmittel. Die Südafrikanische Küche ist unterschiedlich geprägt von den Einwanderern: Buren, Inder und Andere. Auf Grund des Klimas gibt es im südlichen Afrika mehr landwirtschaftliche Vielfalt, was zu einer sehr reichhaltigen Esskultur geführt hat. Informationen zu afrikanischen Gerichten, Rezepten und Anregungen finden Sie in dieser Rubrik.

Ägypten

Ägypten, das Land der Pyramiden, Pharaonen und des Nils liegt im Nordosten Afrikas und grenzt an das Mittelmeer, das Rote Meer, Israel, Gaza-Streifen, dem Sudan und Libyen. Die wechselhafte Geschichte des heutigen islamischen Landes ist geprägt von Alexander des Großen, Kleopatra, den christlichen Feldzügen, der Dynastie Muhammad Alis und der britischen Herrschaft. Seit Mitte 1952 gibt es die heutige Republik Ägypten. Vor allem die arabische Küche hatte immer einen Starken Einfluss auf die Essgewohnheiten der Ägypter.

Marokko

Im Westen Nordafrikas und von der Straße von Gibraltar von Europa getrennt liegt Marokko. Marokko grenzt an das Mittelmeer, den Atlantik, Algerien und der Sahara an und ist auf Grund seiner Lage und Geschichte sowohl westlich, als auch stark afrikanisch-arabisch geprägt. Die wechselreiche marokkanische Geschichte wurde vor allem geprägt von Phönizier, Harthager, Römer, den christlichen Eroberungen und der wiedererstärkten Islamischen Kultur. Über zweidrittel der Bevölkerung sind Berber und in der heutigen Zeit zumeist sesshafte Bauern.

Tunesien

Tunesien ist das nördlichste Land des afrikanischen Kontinents und grenzt an das Mittelmeer im Norden und Osten sowie im Westen an Algerien und im Südosten an Libyen. Traditionell spielt auch das Nahe Sizilien einen wichtigen Einfluss auf die Kultur- und Essgewohnheiten. Das Klima ist vor allem vom Mittelmeer geprägt. Fast 100 Prozent der Bevölkerung sind Araber, wobei die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung an Küstenstädten im Norden leben. Die Anzahl der Menschen, die in Städten leben nahm in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu. Die Staatsreligion von Tunesien ist der Islam.

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