Kartoffeln mal anders
Irland
Irland ist eines der wirtschaftlich aufstrebenden Länder Europas und ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen. Vor allem die irische Musik, die keltischen Ursprungs ist, ist weltbekannt und hat viele Anhänger, nicht nur beim Stepptanz. In den Großstädten, wie Dublin oder Kork, spielt sich hauptsächlich das kulturelle Leben ab – und zwar Rauchfrei. Irland war eines der EU-Länder, die zuerst den blauen Dunst ins Freie verdammte. Lange Zeit unterstellte man den Iren, dass sie lieber Trinken als Kochen und das ihre Küche eher lieblos sei. Das hat sich zumindest in den Ballungsräumen verändert und kulinarische Genüsse kann man dort genauso konsumieren wie in allen anderen Großstädten.
Auf Grund der recht feuchten Wetterverhältnisse, die auf der grünen Insel vorherrschend sind, wurde Viehzucht bevorzugt. Schafe, Rinder wurden zur Fleisch- und Käseproduktion gezüchtet bzw. verwertet. Auch die Geflügelzucht und der Gemüseanbau, vor allem Kartoffeln, haben in Irland eine lange Tradition. Ähnlich der britischen Angewohnheit sehr umfangreich zu frühstücken ist auch das irische Frühstück mit den typischen Speckröllchen rustikal. Rindergerichte mit Kartoffeln sind traditionell beliebter als Fischgerichte. Zum Essen wird in der Regel nicht, oder nur abends getrunken. Später am Abend wird mehr getrunken und weniger gegessen. Bekannter als jedes Gericht ist das Nationalgetränk der Iren, das Guinness-Bier aus der Brauerei in Dublin. Rezepte, Gerichte und viele Informationen zur irischen Esskultur finden Sie in dieser Rubrik.