Portugisisches Gericht mit herbem und doch fein-fruchtigem Geschmack
Portugal
Portugal war bis zur Nelkenrevolution Anfang der 80er Jahre ein politisch und wirtschaftlich instabiles Land. Hunderttausende, vor allem jüngere Menschen, verließen das Land. In den letzten drei Jahrzehnten haben sich die demokratischen Strukturen gefestigt und wieder mehr Portugiesen kommen in ihr Heimatland zurück. Bis heute allerdings muss die Landwirtschaft von der Europäischen Union subventioniert werden. Der Norden Portugals ist relativ feucht und kühl. Hier im Grünen Garten Portugals werden Weine und Gemüse angebaut. Von hier kommt auch der bekannte Portwein. Die Mitte Portugals ist hügeliger und bergiger auch hier gedeihen sehr gute Weine. Neben Gemüse und Obst wird auch Getreide angebaut. Der Süden Portugals hat ein heißes und trockenes Klima und eine hügelige Landschaft. Die Algavre zieht sich entlang der Südküste und ist ein begehrtes Reiseziel. Es gibt in Portugal viele regionale Küchen, die enger Verbindung mit den kulinarischen spanischen Traditionen stehen, ohne das dies beide Seite gerne hören. Kulinarische Einflüsse finden sich in der Portugiesischen Küche auch durch die Kolonialzeit. Zahlreiche Einwanderer bereicherten die Vielzahl an Gerichten und Rezepten.
Portugal ist reich an Fischgerichten und Meeresfrüchten. Gerne werden Sardinen, Stockfisch, Thunfisch und andere Fischsorten verarbeitet. Auf Grund der langen Seefahrergeschichte und der dadurch resultierenden Notwendigkeit Fisch zu konservieren gibt es in Portugal auch viel Trockenfischrezepte. Ziegenfleisch ist sehr beliebt in Portugal, meist mit Gemüse und Oliven beigelegt. Es gibt zahlreiche Gewürze, wie Muskat, die in die Gerichte mit einfließen. Typisch für Portugal sind auch die zahlreichen schmackhaften Schafs- und Ziegenkäsesorten. Der Portwein wird in der Regel zum Dessert getrunken. Interessante Rezepte, Gerichte und Anregungen zur portugiesischen Esskultur finden Sie in dieser Rubrik.