Ein edles Gericht, leicht gemacht
Winter
Meteorologisch beginnt der Winter am ersten Dezember, da die vier Jahreszeiten wissenschaftlich in jeweils drei Monate unterteilt werden. Subjektiv wahrgenommen beginnt der Winter für viele Menschen schon früher bzw. später. Es gibt zahlreiche Feiertage und Bräuche im Winter und wir verdanken es Martin Luther, dass wir zwei Weihnachtsfeiertage haben. Die Wintersonnenwende drei Tage vor Weihnachten wurde schon in der Antike gefeiert. Die Tage werden ab diesem Datum wieder heller und haben so einen besonderen kulturellen Stellenwert. Auf den 21. Dezember fällt auch der Thomastag, er ist dem Apostel Thomas gewidmet, der als Schutzheiliger unter anderem die Zimmerleute beschützt. Die Wintermonate sind aber auch die Zeit der Narren, die am Dreikönigstag das närrische Kommando übernehmen. In der letzten Woche vor dem Aschermittwoch erreicht der Fasching seinen Höhepunkt mit den Rosenmontagumzügen in Köln, Düsseldorf oder Mainz.
Obwohl in Zeiten des globalen Nahrungsmittelhandels alle Güter saisonabhängig verfügbar sind, geht der Trend zu einheimischen Gemüse- und Obstsorten. Gerade im Winter ist eine gesunde, Vitamin und ballaststoffreiche Ernährung wichtig. Die Ernährung zusammen mit viel Bewegung beugt auch Niedergeschlagenheit und Depressionen vor. Um die Nährstoffe zu erhalten sollte das Obst und Gemüse wenig geschält und nur kurz gewaschen werden. Zur Vorratshaltung sollte tief gefroren gelagert werden. Vitamin C reich sind vor allem Zitrusfrüchte wie: Mandarinen, Zitronen, Grapefruit oder Orange. Zu den bevorzugten Wintergemüse gehören unter anderem: Zwiebeln und verschiedene Kohlsorten. Grünkohlgerichte sind lange aus der Mode gekommen, finden aber wieder im mehr Anhänger in den Märkten. Informationen zu typischen Wintergerichten und Winterrezepten sowie Anregungen finden Sie in dieser Rubrik.